USA Westküste Rundreise: Unsere Route für 3 Wochen

San Francisco, Yosemite, Death Valley, Zion, Grand Canyon und zum Abschluss Las Vegas – eine Rundreise durch den Westen der USA stand schon lange ziemlich weit oben auf unserer Reiseliste. Im Mai 2025 war es dann endlich so weit: Drei Wochen, ein Mietwagen und eine Route, bei der vor allem eines im Mittelpunkt stand – möglichst viel von der unglaublichen und abwechslungsreichen Natur im Westen der USA zu sehen.

Und davon gibt es wirklich mehr als genug. Innerhalb von drei Wochen wechselte die Landschaft gefühlt ständig: von den Straßen San Franciscos zu den gewaltigen Granitfelsen im Yosemite Nationalpark, weiter durch die Wüste des Death Valley, zwischen die roten Felswände des Zion Nationalparks und schließlich bis an den Rand des Grand Canyon.

Unsere USA Westküsten Rundreise führte uns von San Francisco über insgesamt sechs Nationalparks beziehungsweise große Naturregionen bis nach Las Vegas. Dabei haben wir bewusst nicht versucht, noch Los Angeles und den Highway 1 in die drei Wochen zu quetschen. Stattdessen wollten wir lieber etwas mehr Zeit in den Nationalparks verbringen – und vor allem auch wandern.

In diesem Beitrag zeige ich euch unsere komplette Route für drei Wochen USA Westküste, wie viele Tage wir an den einzelnen Orten eingeplant haben, welche Strecken wir gefahren sind und was wir bei der Planung heute wieder genauso machen würden.

Unsere USA Westküsten Route für 3 Wochen auf einen Blick

Unsere Rundreise startete in San Francisco und endete nach drei Wochen in Las Vegas:

San Francisco → Yosemite Nationalpark → Mammoth Lakes → Death Valley → Zion Nationalpark → Bryce Canyon → Page → Grand Canyon → Sedona → Las Vegas

Für uns war die Route eine gute Mischung aus Städten, Roadtrip und vor allem Natur. San Francisco und Las Vegas bildeten Anfang und Ende unserer Reise – auch weil es von beiden Städten bequeme Direktflüge nach Frankfurt mit einer Flugzeit von jeweils rund elf Stunden gibt. Dazwischen verbrachten wir den größten Teil unserer Zeit draußen in den Nationalparks.

Tipp: Plant bei einer USA Rundreise nicht nur mit den reinen Fahrzeiten aus Google Maps. Gerade in den Nationalparks kommen Aussichtspunkte, Fotostopps, Wanderungen, Baustellen und spontane Stopps dazu. Und genau diese Stopps machen einen Roadtrip schließlich aus.

Wie viele Tage braucht man für eine Rundreise durch den Westen der USA?

Drei Wochen waren für unsere Route eine gute Reisedauer. Man bekommt unglaublich viel zu sehen, ohne jeden Morgen direkt wieder den Koffer ins Auto werfen zu müssen.

Weniger als drei Wochen würden wir für genau diese Route allerdings nicht einplanen. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Stationen sind teilweise ziemlich groß und einige Fahrtage dauern vier Stunden oder länger. Bei nur zwei Wochen bliebe dadurch kaum Zeit, mehrere Nächte an einem Ort zu verbringen und die Nationalparks wirklich zu erleben – vor allem, wenn ihr dort auch wandern möchtet. Statt die komplette Route schneller abzufahren und fast täglich die Unterkunft zu wechseln, würden wir lieber einzelne Stationen streichen und dafür mehr Zeit an den verbleibenden Orten einplanen.

Besonders froh waren wir darüber, im Yosemite und Zion jeweils mehrere Nächte eingeplant zu haben. Gerade wenn ihr gerne wandert, braucht ihr in den Nationalparks volle Tage, an denen ihr nicht gleichzeitig noch mehrere Stunden zur nächsten Unterkunft fahren müsst.

Wenn ihr dagegen vier Wochen Zeit habt, könnt ihr die Route entspannter gestalten oder beispielsweise Los Angeles, den Joshua Tree Nationalpark oder weitere Stopps ergänzen.

Unsere USA Rundreise im Detail

Tag 1 bis 4: San Francisco

Unsere USA Reise begann in San Francisco. Nach dem Flug aus Frankfurt verbrachten wir zunächst mehrere Tage in der Stadt und holten unseren Mietwagen ganz bewusst erst am letzten Tag ab. Das würden wir wieder genauso machen. Für die klassischen Sehenswürdigkeiten in San Francisco braucht man kein Auto und spart sich damit nicht nur Mietkosten, sondern auch die Parkplatzsuche.

Drei Tage geben euch außerdem genug Zeit, San Francisco ohne allzu großes Sightseeing-Tempo kennenzulernen. Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf, Cable Cars und die verschiedenen Viertel lassen sich gut miteinander kombinieren.

Übernachtet haben wir im Castle Inn.

Am 27. Mai holten wir morgens unseren Mietwagen bei Alamo am Union Square ab. Am nächsten Tag begann damit der eigentliche Roadtrip.

Mehr dazu: San Francisco in 4 Tagen – unsere Route & Tipps

Tag 5 bis 7: San Francisco → Yosemite Nationalpark

Entfernung: ca. 310 km
Fahrzeit: ca. 3,5 Stunden ohne längere Stopps
Übernachtungen: 3 Nächte

Von San Francisco ging es weiter zum Yosemite Nationalpark – und damit zum ersten großen Naturhighlight unserer Reise.

Für Yosemite hatten wir drei Nächte eingeplant. Dadurch hatten wir zwei volle Tage im Nationalpark und mussten unsere Wanderungen und Aussichtspunkte nicht noch mit einer langen Weiterfahrt kombinieren.

Genau diese zusätzlichen Tage würden wir bei der Planung nicht streichen. Yosemite ist kein Nationalpark, den wir einfach nur mit dem Auto durchfahren würden. Gerade wenn ihr wandern möchtet, lohnt es sich, mindestens zwei volle Tage einzuplanen.

Übernachtet haben wir außerhalb des Parks in der Cedar Lodge.

Tag 8: Yosemite → Mammoth Lakes

Entfernung: ca. 180 km bei direkter Verbindung
Übernachtung: 1 Nacht

Auf dem Weg über Tioga Pass

Unser nächstes Ziel waren die Mammoth Lakes auf der Ostseite der Sierra Nevada. Dieser Abschnitt sollte bei der Reiseplanung allerdings besondere Aufmerksamkeit bekommen. Die direkte Verbindung zwischen Yosemite und der Ostseite der Sierra führt über die Tioga Road beziehungsweise den Tioga Pass. Die Straße ist im Winter geschlossen und öffnet abhängig von Schneelage und Wetter jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt. Wir hatten Glück, dass der Pass zwei Tage zuvor geöffnet wurde. Dementsprechend war die Natur noch im Wintermodus.

Wer im Mai oder frühen Juni reist, sollte deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass die direkte Strecke befahrbar ist. Prüft den aktuellen Straßenstatus unbedingt kurz vor der Fahrt und plant gegebenenfalls eine alternative Route ein.

Mammoth Lakes war für uns vor allem ein Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Death Valley. Die Landschaft rund um den Ort ist allerdings so schön, dass man hier problemlos länger bleiben könnte.

Übernachtet haben wir im Outbound Mammoth.

Tag 9: Mammoth Lakes → Death Valley

Entfernung: ca. 370 km
Fahrzeit: ca. 4 Stunden ohne Stopps
Übernachtung: 1 Nacht

Von den Bergen ging es direkt in eine völlig andere Landschaft: ins Death Valley. Genau diese Kontraste haben unsere Rundreise für uns so besonders gemacht. Noch am Vortag befindet man sich zwischen Bergen und Seen und wenig später fährt man durch eine der trockensten und heißesten Landschaften Nordamerikas.

Da wir nur eine Nacht im Death Valley verbrachten, war eine sinnvolle Routenplanung hier besonders wichtig. Wer ebenfalls nur einen Tag Zeit hat, sollte die Sehenswürdigkeiten möglichst entlang der Fahrtrichtung kombinieren und unnötiges Hin- und Herfahren vermeiden.

Übernachtet haben wir im The Ranch at Death Valley direkt im Nationalpark. Gerade bei einem kurzen Aufenthalt ist eine Unterkunft innerhalb des Parks praktisch, weil die Entfernungen im Death Valley schnell unterschätzt werden. Nicht zu unterschätzen dürft ihr die Temperaturen, die vor Ort herrschen. Wir hatten knappige 46 Grad und haben die Tour am nächsten Tag dementsprechend sehr früh um 5 Uhr morgens gestartet.

Tag 10 bis 12: Death Valley → Zion Nationalpark

Entfernung: ca. 460 km
Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden ohne Stopps
Übernachtungen: 3 Nächte

Nach dem Death Valley ging es weiter nach Utah zum Zion Nationalpark. Für Zion hatten wir wieder drei Nächte eingeplant – eine Entscheidung, über die wir im Nachhinein sehr froh waren.

Der Nationalpark gehört zu den Orten unserer Rundreise, für die wir bewusst mehr Zeit eingeplant haben. Wer hier wandern möchte, sollte Zion nicht nur als kurzen Zwischenstopp betrachten. Zwei volle Tage geben euch deutlich mehr Möglichkeiten und gleichzeitig etwas Spielraum, falls Wetter oder Bedingungen nicht mitspielen.

Übernachtet haben wir im Under the Eaves Inn.

Tag 13: Zion → Bryce Canyon

Entfernung: ca. 135 km
Fahrzeit: ca. 1 Stunde 45 Minuten
Übernachtung: 1 Nacht

Vom Zion Nationalpark ging es zum Bryce Canyon. Die Strecke ist vergleichsweise kurz und genau deshalb lassen sich beide Nationalparks sehr gut miteinander verbinden.

Der Bryce Canyon unterscheidet sich landschaftlich noch einmal komplett von Zion. Statt steiler Canyonwände prägen hier Tausende sogenannte Hoodoos die Landschaft – bizarre Felssäulen, die besonders im warmen Licht morgens und abends spektakulär aussehen.

Für unsere Route reichte eine Übernachtung gut aus. Wer längere Wanderungen plant oder es entspannter angehen möchte, kann natürlich auch zwei Nächte bleiben.

Übernachtet haben wir in der Bryce View Lodge.

→ Mehr dazu: Bryce Canyon an einem Tag – Viewpoints, Wanderungen & Tipps [interne Verlinkung ergänzen]

Tag 14: Bryce Canyon → Page

Entfernung: ca. 245 km
Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden
Übernachtung: 1 Nacht

Unsere nächste Station war Page in Arizona. Der Ort selbst war für uns weniger das Ziel als vielmehr der perfekte Ausgangspunkt für einige der bekanntesten Landschaften der Region.

Zu den Highlights rund um Page gehören vor allem der Antelope Canyon und der Horseshoe Bend.

Horseshoe Band

Wenn ihr den Antelope Canyon besuchen möchtet, solltet ihr euch frühzeitig um eine Tour kümmern und sie in eure Tagesplanung integrieren.

Übernachtet haben wir im Super 8 by Wyndham Page/Lake Powell.

Tag 15 und 16: Page → Grand Canyon

Entfernung: ca. 175 km
Fahrzeit: ca. 1 Stunde 45 Minuten
Übernachtungen: 2 Nächte

Von Page führte unsere Route weiter zu einem Ort, bei dem wahrscheinlich kaum jemand erklären muss, warum er auf einer USA Rundreise nicht fehlen darf: dem Grand Canyon.

Wir hatten zwei Nächte eingeplant und übernachteten in der Yavapai Lodge direkt im Nationalpark.

Eine Übernachtung innerhalb des Parks würden wir insbesondere dann empfehlen, wenn ihr Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang erleben möchtet. Ihr seid dadurch bereits vor Ort und müsst nicht erst eine längere Strecke zum South Rim fahren.

Mit einem kompletten Tag hatten wir außerdem genügend Zeit, verschiedene Aussichtspunkte anzusteuern und den Grand Canyon nicht nur durch die Windschutzscheibe zu sehen.

Tag 17 und 18: Grand Canyon → Sedona

Entfernung: ca. 166 km
Fahrzeit: ca. 2 Stunden
Übernachtungen: 2 Nächte

Nach dem Grand Canyon ging es nach Sedona. Und Sedona ist ein gutes Beispiel dafür, warum man bei einer USA Rundreise nicht ausschließlich die berühmtesten Nationalparks einplanen sollte.

Rote Felsen, zahlreiche Wanderwege und eine Landschaft, die praktisch schon hinter dem Ortsrand beginnt: Für alle, die gerne draußen unterwegs sind, lohnt sich der Stopp besonders.

Wir verbrachten zwei Nächte in Sedona und hatten dadurch einen kompletten Tag für die Umgebung.

Übernachtet haben wir im GreenTree Inn.

Tag 19 bis 21: Sedona → Las Vegas

Entfernung: ca. 450 km
Fahrzeit: ca. 4 Stunden 15 Minuten
Übernachtungen: 3 Nächte

Nach fast drei Wochen Nationalparks, Wanderungen und Roadtrip hätte der Kontrast kaum größer sein können: Unsere letzte Station war Las Vegas.

Hier gaben wir den Mietwagen ab und verbrachten die letzten Tage unserer Reise am Strip.

Las Vegas war für uns weniger der Mittelpunkt der Rundreise als vielmehr ein ziemlich unterhaltsamer Abschluss. Nach den vielen Tagen in der Natur plötzlich zwischen riesigen Hotels, Casinos, Leuchtreklamen und Menschenmassen zu stehen, ist definitiv ein kleiner Kulturschock.

Ein Highlight: Der Hoover Dam liegt ganz in der Nähe von Las Vegas und ist eines der bekanntesten Bauwerke der USA. Der riesige Staudamm befindet sich am Colorado River, direkt an der Grenze zwischen Nevada und Arizona. Er wurde in den 1930er-Jahren gebaut und dient unter anderem zur Stromerzeugung und Wasserversorgung. Es lohnt sich definitiv es zu besuchen!

Übernachtet haben wir in Las Vegas im Treasure Island. Nach drei Nächten in Las Vegas ging es schließlich zurück nach Europa.

Wie viele Kilometer fährt man auf dieser USA Westküsten Route?

Allein zwischen unseren großen Stationen kamen auf der Rundreise rund 2.500 Kilometer zusammen. Dazu kommen die Fahrten innerhalb der Nationalparks, zu Wanderparkplätzen, Aussichtspunkten, Restaurants und weitere kleinere Abstecher.

Realistisch liegt die tatsächliche Fahrleistung deshalb deutlich höher als die reine Summe der Strecken zwischen den Unterkünften.

Das klingt zunächst nach sehr viel Autofahren. Auf drei Wochen verteilt empfanden wir die Route aber als gut machbar, weil wir längere Aufenthalte eingebaut hatten und nicht jeden Tag die Unterkunft wechselten.

Unser Tipp: Schaut bei der Planung nicht nur auf die Gesamtkilometer. Viel entscheidender ist, wie viele lange Fahrtage direkt hintereinander liegen. Ein 450-Kilometer-Tag ist kein Problem – fünf davon hintereinander würden wir dagegen vermeiden.

Wie anstrengend ist diese USA Rundreise?

Unsere Route ist eher aktiv als gemütlich.

Wer morgens ausschlafen, anschließend lange frühstücken und jeden Nachmittag am Pool verbringen möchte, sollte weniger Stationen einplanen.

Wenn ihr dagegen gerne wandert, früh unterwegs seid und Roadtrips mögt, funktioniert die Route aus unserer Sicht sehr gut.

Ein wichtiger Punkt ist dabei die Verteilung der Übernachtungen. Wir haben nicht jedem Ort gleich viel Zeit gegeben. Mammoth Lakes, Death Valley, Bryce Canyon und Page waren eher Zwischenstationen. Für Yosemite und Zion haben wir dagegen jeweils drei Nächte reserviert.

Genau so würden wir eine solche Rundreise wieder planen: Nicht überall zwei Nächte verbringen, sondern dort mehr Zeit einplanen, wo ihr wirklich etwas unternehmen möchtet.

Was würden wir bei unserer Route wieder genauso machen?

Mehrere Nächte in Yosemite und Zion einplanen

Gerade wenn ihr gerne wandert, sind zwei volle Tage Gold wert. Das nimmt Druck aus der Reise und gibt euch die Möglichkeit, unterschiedliche Teile der Nationalparks zu erkunden.

Den Mietwagen erst nach San Francisco übernehmen

In San Francisco selbst brauchten wir kein Auto. Den Mietwagen erst kurz vor Beginn des Roadtrips abzuholen, spart Kosten und vor allem die Parkplatzsuche.

Direkt in oder möglichst nah an den Nationalparks übernachten

Auf einer Karte sehen manche Entfernungen harmlos aus. Vor Ort können daraus schnell lange Fahrzeiten werden. Bei einigen Stationen haben wir deshalb bewusst Unterkünfte im oder unmittelbar am Nationalpark gewählt.

Nicht noch Los Angeles in die Route quetschen

Natürlich hätte man noch mehr Stopps einbauen können. Aber mehr Orte bedeuten nicht automatisch eine bessere Reise.

Für uns lag der Schwerpunkt klar auf Natur und Wandern. Deshalb haben wir Los Angeles und den klassischen Highway 1 bewusst nicht zusätzlich eingebaut.

Wann ist die beste Reisezeit für diese USA Westküsten Rundreise?

Wir waren von Ende Mai bis Mitte Juni unterwegs. Für viele Stationen fanden wir diesen Zeitraum sehr angenehm, allerdings bringt eine Reise zu dieser Jahreszeit auch einige Besonderheiten mit sich.

Gerade in der Sierra Nevada können höher gelegene Straßen und Wanderwege im Mai und teilweise noch im Juni durch Schnee eingeschränkt sein. Das betrifft insbesondere die Tioga Road im Yosemite Nationalpark.

Gleichzeitig können die Temperaturen im Death Valley bereits sehr hoch werden.

Genau das zeigt eine Besonderheit dieser Route: Ihr durchquert innerhalb weniger Tage völlig unterschiedliche Höhenlagen und Klimazonen.

Für die Reiseplanung bedeutet das, dass ihr euch nicht nur eine allgemeine Wettervorhersage für „Kalifornien“ ansehen solltet. Prüft Wetter, Straßenbedingungen und mögliche Einschränkungen für jeden Nationalpark separat.

Mietwagen für eine USA Rundreise

Für diese Route ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar.

Wir haben unser Auto in San Francisco übernommen und sind anschließend bis Las Vegas gefahren. Bei einer Einwegmiete solltet ihr bereits bei der Buchung prüfen, ob zusätzliche Gebühren für die Rückgabe an einem anderen Ort anfallen.

Einen großen SUV braucht ihr für die hier beschriebene Route grundsätzlich nicht. Die klassischen Straßen zu den Nationalparks und Sehenswürdigkeiten sind mit einem normalen Mietwagen erreichbar. Viel wichtiger fanden wir ausreichend Platz für Gepäck und ein Auto, in dem man sich auch nach mehreren Stunden Fahrt noch wohlfühlt.

Bei der Planung solltet ihr außerdem beachten:

  • Versicherungsschutz
  • mögliche Einweggebühr
  • Zusatzfahrer
  • Tankregelung
  • Kilometerbegrenzung
  • Nationalpark-Zufahrten
  • Parkkosten in Städten

Übernachten auf einer USA Rundreise: Unsere Strategie

Bei der Auswahl unserer Unterkünfte war uns die Lage wichtiger als Luxus.

Gerade an den Nationalparks lohnt es sich aus unserer Sicht, genau zu rechnen. Ein günstigeres Hotel 50 oder 60 Kilometer entfernt kann auf den ersten Blick attraktiv sein. Wenn ihr dafür morgens und abends jeweils eine Stunde zusätzlich fahren müsst, relativiert sich die Ersparnis schnell.

Unsere Unterkünfte entlang der Route waren:

  • San Francisco: Castle Inn
  • Yosemite: Cedar Lodge
  • Mammoth Lakes: Outbound Mammoth
  • Death Valley: The Ranch at Death Valley
  • Zion: Under the Eaves Inn
  • Bryce Canyon: Bryce View Lodge
  • Page: Super 8 by Wyndham Page/Lake Powell
  • Grand Canyon: Yavapai Lodge
  • Sedona: GreenTree Inn
  • Las Vegas: Treasure Island

Bei Yosemite, Death Valley, Zion und Grand Canyon würden wir besonders darauf achten, möglichst nah am geplanten Tagesprogramm zu übernachten.

Nationalparks: Was ihr vor der Reise prüfen solltet

Eine USA Rundreise durch mehrere Nationalparks lässt sich nicht komplett nach dem Prinzip „Wir fahren einfach hin“ planen.

Regelungen können sich ändern und einzelne Parks haben saisonale Reservierungssysteme, Shuttle-Regelungen oder Permits für bestimmte Wanderungen.

Prüft deshalb vor der Reise für jeden Nationalpark noch einmal die offizielle Website des National Park Service.

Besonders relevant sind:

  • Eintritt und mögliche Reservierungssysteme
  • Permits für bestimmte Wanderungen
  • Shuttlebusse
  • saisonale Straßensperrungen
  • Wetter- und Trailbedingungen
  • Öffnungszeiten
  • aktuelle Warnungen und Einschränkungen

Wenn ihr mehrere kostenpflichtige Nationalparks besucht, solltet ihr außerdem prüfen, ob sich der „America the Beautiful“-Jahrespass für eure Route lohnt.

Für wen eignet sich unsere USA Westküsten Route?

Unsere Route würden wir vor allem empfehlen, wenn ihr zum ersten Mal im Westen der USA unterwegs seid und Natur wichtiger findet als möglichst viele Großstädte.

Besonders gut passt sie aus unserer Sicht zu euch, wenn ihr:

  • ungefähr drei Wochen Zeit habt,
  • gerne wandert und draußen unterwegs seid,
  • mehrere Nationalparks miteinander kombinieren möchtet,
  • längere Autofahrten nicht schlimm findet,
  • San Francisco und Las Vegas sehen möchtet,
  • aber nicht unbedingt Los Angeles und Highway 1 braucht.

Wer hauptsächlich Städte, Strände und die kalifornische Küste sehen möchte, sollte die Route dagegen anders aufbauen.

Unsere Tipps für die Planung einer USA Westküsten Rundreise

Je länger wir an unserer Route geplant haben, desto deutlicher wurde: Drei Wochen klingen erst einmal nach unglaublich viel Zeit. Sobald San Francisco, Yosemite, Grand Canyon, Zion und die anderen Wunschziele auf der Karte liegen, werden daraus plötzlich ziemlich wenige Tage.

Deshalb würden wir vor allem eines empfehlen: Setzt Prioritäten.

Plant nicht danach, wie viele Orte theoretisch in drei Wochen passen, sondern danach, was ihr dort tatsächlich machen möchtet.

Wenn ihr im Yosemite wandern wollt, braucht ihr dort mehr Zeit. Wenn Page für euch hauptsächlich wegen Antelope Canyon und Horseshoe Bend interessant ist, kann eine Nacht reichen. Und wenn euch Los Angeles weniger interessiert, müsst ihr die Stadt nicht nur deshalb einbauen, weil sie auf fast jeder klassischen Westküstenroute auftaucht.

Genau dadurch wurde unsere Route am Ende zu unserer Route – und nicht einfach zu einer Liste der bekanntesten Orte im Westen der USA.

FAQ: USA Westküste Rundreise in 3 Wochen

Sind drei Wochen für eine USA Westküsten Rundreise genug?

Ja. Drei Wochen reichen gut für eine Rundreise durch Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona, wenn ihr euch auf eine Region konzentriert. Unsere Route führte von San Francisco über Yosemite, Death Valley, Zion, Bryce Canyon, Page, Grand Canyon und Sedona bis Las Vegas. Noch deutlich mehr Stationen würden wir in drei Wochen nicht einplanen.

Wie viele Kilometer fährt man bei einer dreiwöchigen USA Rundreise?

Auf unserer Route liegen allein zwischen den einzelnen Hauptstationen rund 2.500 Kilometer. Mit Fahrten innerhalb der Nationalparks, zu Aussichtspunkten und Wanderungen liegt die tatsächliche Strecke höher.

Braucht man für die USA Westküste einen SUV?

Für unsere Route ist grundsätzlich kein SUV notwendig. Die klassischen Zufahrten zu den Nationalparks und unseren Stationen sind über normale Straßen erreichbar. Bei der Mietwagenwahl sind ausreichend Platz, Komfort und die jeweiligen Mietbedingungen wichtiger.

Wie viele Nationalparks kann man in drei Wochen besuchen?

Auf unserer Route haben wir Yosemite, Death Valley, Zion, Bryce Canyon und Grand Canyon miteinander kombiniert. Entscheidend ist weniger die reine Anzahl als die Zeit pro Park. Für große Parks wie Yosemite oder Zion würden wir mindestens zwei volle Tage einplanen, wenn ihr auch wandern möchtet.

Ist eine USA Westküsten Rundreise im Mai und Juni empfehlenswert?

Ende Mai und Anfang Juni können eine sehr gute Reisezeit sein. Allerdings unterscheiden sich die Bedingungen entlang dieser Route stark: In höheren Lagen der Sierra Nevada kann noch Schnee liegen, während es im Death Valley bereits sehr heiß sein kann. Besonders den Status der Tioga Road und aktuelle Bedingungen in den Nationalparks solltet ihr vor der Reise prüfen.

Sollte man Nationalparks und Unterkünfte vorab buchen?

Für eine dreiwöchige Rundreise mit fester Route würden wir wichtige Unterkünfte im Voraus reservieren – besonders innerhalb oder direkt an beliebten Nationalparks. Auch für bestimmte Aktivitäten, Wanderungen oder Nationalparks können Reservierungen beziehungsweise Permits notwendig sein. Die aktuellen Regelungen solltet ihr immer direkt beim National Park Service prüfen.

Unser Fazit: Würden wir diese USA Route wieder so fahren?

Definitiv. Drei Wochen waren lang genug, um unglaublich viel zu sehen, aber gleichzeitig kurz genug, dass wir bei der Planung Prioritäten setzen mussten.

Und genau das war wahrscheinlich gut so.

Statt möglichst viele Städte und Sehenswürdigkeiten abzuhaken, lag unser Schwerpunkt auf den Landschaften und Nationalparks im Westen der USA. Yosemite, Zion, Bryce Canyon, Grand Canyon, Death Valley und Sedona hätten unterschiedlicher kaum sein können – und trotzdem ließen sie sich zu einer ziemlich runden Route verbinden.

Wenn wir eines aus dieser Reise mitgenommen haben, dann wahrscheinlich das: Im Westen der USA ist nicht unbedingt der nächste Stopp das Spannendste. Manchmal ist es einfach die Straße dazwischen.

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