Golden Gate Bridge, Cable Cars, Alcatraz und diese typisch steilen Straßen, bei denen man sich schon beim Hinaufschauen fragt, warum man eigentlich nicht den Bus genommen hat: San Francisco gehört zu den Städten, die man irgendwie schon sehr gut aus zahlreichen Filmen kennt, bevor man überhaupt dort war.
Für uns war San Francisco der Start unserer dreiwöchigen Rundreise durch den Westen der USA. Vier Tage fanden wir dafür ideal: genug Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, verschiedene Stadtviertel und Alcatraz – ohne von einem Fotospot zum nächsten hetzen zu müssen.
In diesem Beitrag zeige ich euch die Highlights in San Francisco, wie ihr die Sehenswürdigkeiten sinnvoll auf vier Tage verteilen könnt, wo ihr die besten Aussichten auf die Golden Gate Bridge habt und was Alcatraz, Cable Car und Co. ungefähr kosten.


Und wundert euch nicht, wenn neben euch an der Ampel plötzlich ein Auto hält, in dem niemand am Steuer sitzt. Willkommen in San Francisco 🙂
→ Unsere komplette Reise: USA Westküste Rundreise für 3 Wochen – Route, Nationalparks & Tipps
Wie viele Tage braucht man für San Francisco?
Für einen ersten Besuch würden wir drei bis vier Tage einplanen. Wir hatten vier Tage Zeit und fanden das genau richtig. Was man dabei nicht unterschätzen sollte: San Francisco ist ziemlich windig und hügelig. Sehr hügelig. Eine Strecke, die auf Google Maps nach einem gemütlichen Spaziergang aussieht, kann sich vor Ort schnell in ein kleines Workout verwandeln.
San Francisco in 4 Tagen – unsere Route
Tag 1: Fisherman’s Wharf, Pier 39, Alcatraz & North Beach

Den ersten Tag könnt ihr rund um die San Francisco Bay verbringen. Startet am Fisherman’s Wharf und spaziert zum Pier 39. Neben Restaurants, Geschäften und jeder Menge Touristen findet ihr hier eine der vielleicht ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten San Franciscos: die Seelöwen, die es sich auf den schwimmenden Plattformen gemütlich gemacht haben.


Für Fisherman’s Wharf und Pier 39 würden wir etwa zwei Stunden einplanen. Der Besuch selbst ist kostenlos – zumindest solange ihr den zahlreichen Souvenirshops widerstehen könnt.
Alcatraz – das berühmteste Gefängnis der USA
Danach geht es zu einem der bekanntesten Orte San Franciscos: Alcatraz. Mitten in der San Francisco Bay liegt die ehemalige Gefängnisinsel. Von 1934 bis 1963 befand sich hier ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem unter anderem Al Capone einsaß. Schon die Überfahrt lohnt sich, denn vom Wasser bekommt ihr eine tolle Perspektive auf San Francisco und die Golden Gate Bridge.

Die klassische Alcatraz Day Tour kostet rund 48 US-Dollar pro Erwachsenen. Im Preis sind die Fähre ab Pier 33, die Rückfahrt und die Audio-Tour durch das ehemalige Zellenhaus enthalten. Wer eine besondere Atmosphäre erleben möchte, kann alternativ eine Night Tour buchen.
Mein Tipp: Bucht Alcatraz unbedingt vor eurer Reise. Gerade beliebte Termine können frühzeitig ausverkauft sein. Insgesamt solltet ihr inklusive Fähre ungefähr drei Stunden einplanen.
Kosten: ca. 48 US-Dollar für die Day Tour
Night Tour: ca. 60 US-Dollar
Buchung: über Alcatraz City Cruises, den offiziellen Anbieter der Fähren
Das Viertel North Beach
Nach der Rückkehr könnt ihr den Tag in North Beach ausklingen lassen. Das Viertel ist historisch stark italienisch geprägt und bietet jede Menge Restaurants und Cafés. Gleichzeitig liegt North Beach perfekt zwischen Fisherman’s Wharf, Chinatown und Coit Tower und lässt sich deshalb sehr gut mit den Sehenswürdigkeiten rund um die Waterfront kombinieren.
Tag 2: Cable Car, Lombard Street, Chinatown & Coit Tower
Der zweite Tag gehört dem klassischen San Francisco – und dazu gehört für uns mindestens eine Fahrt mit der Cable Car.
Cable Car fahren
Ja, die Cable Cars sind touristisch. Und ja, eine normale Straßenbahn wäre günstiger. Wir würden trotzdem mindestens einmal mitfahren. Denn die historischen Cable Cars gehören einfach zu San Francisco. Besonders bekannt sind die Strecken rund um Powell Street, Nob Hill, Russian Hill und Fisherman’s Wharf.

Eine Einzelfahrt kostet derzeit rund 9 US-Dollar. Wenn ihr an einem Tag häufiger mit Cable Cars und anderen Muni-Verkehrsmitteln unterwegs seid, kann sich ein Visitor Passport lohnen. Für den digitalen Ticketkauf nutzt am besten die offizielle MuniMobile App (der Verkehrsbetriebe San Francisco) oder die Clipper Card App (die allgemeine Transit-App für die Bay Area). Alternativ stehen bemannte Ticket-Kioske an den großen Endstationen für Papiertickets zur Verfügung. Spontane Fahrten können zudem direkt beim Schaffner an Bord passend in bar bezahlt werden.
Tipp: An den bekannten Endhaltestellen bilden sich teilweise lange Schlangen. Versucht deshalb, an einer Haltestelle entlang der Strecke zuzusteigen.
Lombard Street
Die Lombard Street gehört zu den bekanntesten Straßen San Franciscos. Der berühmte Abschnitt zwischen Hyde Street und Leavenworth Street besteht aus acht engen Haarnadelkurven. Der Grund dafür war übrigens weniger ein besonders kreativer Stadtplaner: Die Straße war schlicht zu steil, sodass die Kurven sie für Autos besser befahrbar machten. Der Besuch ist kostenlos und lässt sich perfekt mit einer Cable-Car-Fahrt kombinieren.
Chinatown
Anschließend geht es nach Chinatown. San Franciscos Chinatown gehört zu den ältesten und bekanntesten Chinatowns Nordamerikas. Starten könnt ihr beispielsweise am Dragon Gate und euch danach einfach durch die Straßen treiben lassen. Zwischen Restaurants, kleinen Geschäften, Tempeln und Lebensmittelmärkten fühlt sich die Gegend teilweise wie eine eigene kleine Stadt innerhalb San Franciscos an.


Coit Tower
Den Coit Tower könnt ihr anschließend zu Fuß erreichen. Der Turm steht auf dem Telegraph Hill und bietet einen weiten Blick über San Francisco, die Bay und Alcatraz. Besonders schön ist bereits der Weg hinauf über die Filbert Street Steps oder Greenwich Steps.
Die Fahrt mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform kostet für auswärtige Erwachsene rund 11 US-Dollar.
Tag 3: Painted Ladies, Haight-Ashbury & Mission District
Am dritten Tag würden wir weniger einzelne Sehenswürdigkeiten abhaken und uns stärker den verschiedenen Seiten San Franciscos widmen.

Painted Ladies am Alamo Square
Die Painted Ladies sind eine Reihe farbenfroher viktorianischer Häuser am Alamo Square und eines der bekanntesten Fotomotive San Franciscos. Besonders schön ist der Kontrast zwischen den historischen Häusern im Vordergrund und der modernen Skyline dahinter. Am besten setzt ihr euch einfach eine Weile in den Alamo Square Park gegenüber.
Und falls euch die Kulisse bekannt vorkommt: Der Alamo Square ist unter anderem aus dem Vorspann der Serie „Full House“ bekannt. Die Painted Ladies sind übrigens echte Wohnhäuser. Anschauen und fotografieren: ja. Bei einer der Ladies spontan zum Kaffee klingeln: eher nein.
Haight-Ashbury
Danach könnt ihr weiter nach Haight-Ashbury. Das Viertel wurde in den 1960er-Jahren zu einem Zentrum der Hippie- und Gegenkultur. Noch heute findet ihr hier auffällige Häuser, Vintage-Läden, Plattenläden und Street Art. San Francisco ohne ein bisschen Flower Power wäre schließlich nur halb so authentisch.


Mission District
Einen weiteren spannenden Kontrast bietet der Mission District. Das Viertel ist für seine lateinamerikanischen Einflüsse, Restaurants und Street Art bekannt. Besonders sehenswert sind die Murals in der Clarion Alley und Balmy Alley. Wenn ihr genug von klassischen Sehenswürdigkeiten habt und einfach ein lebendiges Viertel kennenlernen möchtet, ist Mission eine gute Ergänzung.
Tag 4: Golden Gate Bridge & die schönsten Aussichtspunkte
Am vierten Tag darf das Wahrzeichen San Franciscos natürlich nicht fehlen: die Golden Gate Bridge. Besonders schön ist, dass ihr die Brücke aus völlig unterschiedlichen Perspektiven sehen könnt. Auf der San-Francisco-Seite bieten sich beispielsweise Crissy Field, Fort Point und verschiedene Aussichtspunkte im Presidio an.
Wenn ihr einen Mietwagen habt, würden wir anschließend unbedingt über die Golden Gate Bridge fahren und die Brücke auch von der anderen Seite anschauen. Auf der Nordseite liegen mehrere Aussichtspunkte, von denen ihr zurück auf die Golden Gate Bridge und San Francisco blickt. Gerade diese Perspektive fanden wir besonders beeindruckend.

Und rechnet mit Nebel. Die Golden Gate Bridge hat die charmante Angewohnheit, sich ausgerechnet dann teilweise zu verstecken, wenn man mit der Kamera davorsteht.

Die schönsten Aussichtspunkte auf die Golden Gate Bridge
Wenn ihr mehrere Tage in San Francisco verbringt, würden wir die Golden Gate Bridge nicht nur von einem einzigen Fotospot anschauen:
Coit Tower → Blick aus der Stadt auf Downtown und Bay
Twin Peaks → bestes Panorama über die gesamte Stadt
Crissy Field/Fort Point → Golden Gate Bridge von der Stadtseite Battery Spencer → Golden Gate Bridge + San Francisco von der Nordseite
Wenn ihr ohnehin einen Mietwagen für euren USA Roadtrip übernehmt, lassen sich die Aussichtspunkte auf beiden Seiten sehr gut miteinander verbinden.
Welche Stadtviertel in San Francisco lohnen sich?
San Francisco besteht nicht nur aus Golden Gate Bridge und Fisherman’s Wharf. Gerade die unterschiedlichen Viertel machen einen großen Teil des Charakters der Stadt aus.
- North Beach: italienisch geprägt, viele Restaurants und Cafés
- Chinatown: eine der bekanntesten Chinatowns Nordamerikas
- Haight-Ashbury: Hippie-Geschichte, Vintage-Läden und alternatives San Francisco
- Mission District: Street Art, Restaurants und lateinamerikanische Einflüsse
- Pacific Heights: schöne Wohnhäuser und klassische San-Francisco-Architektur
- Marina District: angenehm zum Spazieren und gut mit Crissy Field kombinierbar
- Nob Hill: Cable Cars, historische Gebäude und typisch steile Straßen
- Alamo Square: vor allem wegen der Painted Ladies
Welche Gegenden sollte man in San Francisco eher meiden?
San Francisco ist eine Stadt mit teilweise sehr starken Gegensätzen. Besonders in Teilen des Tenderloin Districts kann die Situation für Besucher ungewohnt sein. Sichtbare Obdachlosigkeit und offener Drogenkonsum gehören dort teilweise zum Straßenbild. Gerade abends würden wir deshalb nicht ohne konkretes Ziel durch unbekannte Straßen im Tenderloin laufen. Das bedeutet aber nicht, dass ihr große Teile des Zentrums grundsätzlich meiden müsst. Bei der Wahl eures Hotels würden wir vielmehr genau auf die unmittelbare Umgebung achten und aktuelle Bewertungen anderer Reisender lesen.
Wichtig für euren Roadtrip: Lasst keine Taschen, Koffer oder andere Gegenstände sichtbar im Mietwagen liegen – auch nicht für einen kurzen Fotostopp.
Selbstfahrende Autos: Willkommen in der Zukunft
Eine Sache hat uns in San Francisco besonders fasziniert: Auf den Straßen fahren Autos herum, in denen tatsächlich niemand am Steuer sitzt. Was zunächst ein bisschen nach Science-Fiction aussieht, gehört hier inzwischen zum Alltag. Waymo betreibt in San Francisco vollständig autonome Robotaxis. Über die App könnt ihr ein Fahrzeug bestellen – und dann kommt tatsächlich ein Auto ohne menschlichen Fahrer.
San Francisco gehört damit zu einer noch relativ kleinen Zahl von Städten weltweit, in denen vollständig autonome Robotaxis im normalen Alltag genutzt werden können. Wenn ihr Technik spannend findet, ist eine Waymo-Fahrt deshalb fast schon eine eigene Sehenswürdigkeit.
San Francisco als Filmkulisse
Vielleicht kommt euch San Francisco an einigen Stellen merkwürdig bekannt vor. Das liegt vermutlich daran, dass die Stadt seit Jahrzehnten eine ziemlich erfolgreiche Nebenkarriere als Filmkulisse hat. Zu bekannten Filmen und Serien, die in San Francisco spielen beziehungsweise dort gedreht wurden, gehören unter anderem:
- Vertigo
- Mrs. Doubtfire
- The Rock
- Full House und Fuller House
- The Pursuit of Happyness
- Dirty Harry
- Ant-Man
- Always Be My Maybe
Besonders lustig wird es, wenn man einzelne Drehorte plötzlich wiedererkennt. Die Painted Ladies und der Alamo Square sind beispielsweise aus dem Vorspann von „Full House“ bekannt.
Movie Tour durch San Francisco
Filmfans können sogar spezielle Movie-Touren buchen. Dabei fahrt ihr verschiedene Drehorte ab und bekommt teilweise direkt im Bus die entsprechende Filmszene gezeigt.
Die San Francisco Movie Sights Tour dauert ungefähr drei Stunden und kostet rund 79 US-Dollar pro Erwachsenen.
Braucht man sie unbedingt? Nein. Wenn ihr aber Filmfans seid und sowieso über eine Stadtrundfahrt nachdenkt, finden wir diese Variante deutlich spannender als eine klassische Bustour.
Was kosten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in San Francisco?
Erfreulich ist, dass viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten San Franciscos kostenlos sind.
| Sehenswürdigkeit | Ungefähre Kosten |
|---|---|
| Golden Gate Bridge & Aussichtspunkte | kostenlos |
| Painted Ladies / Alamo Square | kostenlos |
| Fisherman’s Wharf | kostenlos |
| Pier 39 | kostenlos |
| Lombard Street | kostenlos |
| Chinatown | kostenlos |
| Alcatraz Day Tour | ca. 48 US-Dollar |
| Alcatraz Night Tour | ca. 60 US-Dollar |
| Cable Car | ca. 9 US-Dollar pro Fahrt |
| Coit Tower | ca. 11 US-Dollar |
| Movie Tour | ca. 79 US-Dollar |
Preise können sich ändern. Prüft vor eurer Reise die aktuellen Angaben und Öffnungszeiten noch einmal beim jeweiligen Anbieter.
Lohnt sich ein ÖPNV-Tagespass in San Francisco?
San Francisco lässt sich sehr gut mit einer Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß erkunden.
Wenn ihr an einem Tag mehrfach Cable Car fahren möchtet, kann ein Visitor Passport interessant sein. Der 1-Day Visitor Passport kostet derzeit rund 15 US-Dollar und beinhaltet unbegrenzte Fahrten mit Muni, Muni Metro, historischen Streetcars und Cable Cars.
Bei zwei einzelnen Cable-Car-Fahrten zu je 9 US-Dollar wäre der Tagespass bereits günstiger. BART ist darin allerdings nicht enthalten.
Braucht man in San Francisco einen Mietwagen?
Für die klassischen Sehenswürdigkeiten würden wir klar sagen: nein. Viele Orte könnt ihr zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Gleichzeitig sind Parkplätze teuer und ein Auto ist im Zentrum eher zusätzliche Arbeit als Hilfe.
Wenn San Francisco wie bei uns der Start einer USA Rundreise ist, würden wir den Mietwagen deshalb erst dann übernehmen, wenn ihr ihn wirklich benötigt.
→ Hier findet ihr unsere komplette USA Westküsten Route für 3 Wochen.
Ausflug nach Palo Alto und zur Stanford University
Wenn ihr zusätzliche Zeit habt oder euch für Technologie und Universitäten interessiert, lohnt sich ein Abstecher nach Palo Alto. Der Ort liegt südlich von San Francisco mitten im Silicon Valley und ist vor allem durch die Stanford University bekannt.
Der Campus ist schon aufgrund seiner Architektur sehenswert. Zu den bekanntesten Bereichen gehören der Main Quad und die Memorial Church. Teile des Campus könnt ihr selbstständig erkunden, außerdem werden geführte Campus-Touren angeboten.

Von San Francisco solltet ihr je nach Verkehr ungefähr 45 bis 60 Minuten mit dem Auto einplanen.
Wenn Stanford auf eurer Wunschliste steht, würden wir dafür einen zusätzlichen halben bis ganzen Tag einplanen und den Ausflug nicht noch zwischen Alcatraz, Golden Gate Bridge und Co. quetschen.
San Francisco als Start einer USA Westküsten Rundreise
San Francisco eignet sich hervorragend als Startpunkt für eine Rundreise durch den Westen der USA. Ein großer Vorteil ist die internationale Fluganbindung: Von Frankfurt gibt es Direktflüge nach San Francisco. Gleichzeitig könnt ihr eure Rundreise beispielsweise in Las Vegas beenden und von dort ebenfalls direkt nach Frankfurt zurückfliegen.
Dadurch müsst ihr nicht wieder zum Ausgangspunkt zurückfahren.
Unsere Route führte nach San Francisco weiter zum Yosemite Nationalpark und anschließend über Mammoth Lakes, Death Valley, Zion, Bryce Canyon, Page, Grand Canyon und Sedona bis Las Vegas.
→ USA Westküste Rundreise für 3 Wochen: unsere komplette Route
Unsere Tipps für San Francisco
- Nehmt eine Jacke mit: Auch wenn Kalifornien nach Sonne klingt, kann San Francisco überraschend kühl und windig sein – besonders rund um die Golden Gate Bridge.
- Bucht Alcatraz frühzeitig: Die Tour gehört zu den beliebtesten Attraktionen der Stadt und kann ausverkauft sein.
- Fahrt mindestens einmal Cable Car: Es ist touristisch und nicht gerade günstig, gehört für uns aber trotzdem zu einem ersten Besuch.
- Schaut euch die Golden Gate Bridge von beiden Seiten an: Die unterschiedlichen Perspektiven lohnen sich.
- Unterschätzt die Hügel nicht: Gute Schuhe sind in San Francisco wichtiger, als man bei einem klassischen Städtetrip vielleicht erwarten würde.
- Lasst nichts im Mietwagen: Gepäck und Wertsachen sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Und wenn neben euch plötzlich ein Auto ohne Fahrer auftaucht: keine Panik. Das gehört hier inzwischen tatsächlich zum Stadtbild.
FAQ: San Francisco in 4 Tagen
Reichen 4 Tage für San Francisco?
Ja. Vier Tage sind für einen ersten Besuch sehr gut geeignet. Ihr habt genug Zeit für Golden Gate Bridge, Alcatraz, Fisherman’s Wharf, Painted Ladies, Cable Car und mehrere Stadtviertel, ohne jeden Tag komplett mit Sehenswürdigkeiten vollpacken zu müssen.
Muss man Alcatraz vorher buchen?
Eine frühzeitige Buchung ist sehr empfehlenswert. Alcatraz gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten San Franciscos und begehrte Termine können ausverkauft sein.
Wie teuer ist eine Cable-Car-Fahrt?
Eine einzelne Cable-Car-Fahrt kostet derzeit rund 9 US-Dollar. Wer mehrfach fahren möchte, sollte prüfen, ob ein Visitor Passport günstiger ist.
Braucht man in San Francisco ein Auto?
Für die klassischen Sehenswürdigkeiten braucht ihr kein Auto. Wenn San Francisco der Start eures Roadtrips ist, könnt ihr den Mietwagen deshalb erst für die Weiterreise übernehmen.
Kann man über die Golden Gate Bridge fahren?
Ja. Die Golden Gate Bridge könnt ihr mit dem Auto überqueren. Wenn ihr einen Roadtrip macht, lohnt es sich, anschließend auch die Aussichtspunkte auf der Nordseite der Brücke anzufahren.
Kann man in San Francisco selbstfahrende Autos nutzen?
Ja. In San Francisco können vollständig autonome Waymo-Fahrzeuge über die entsprechende App bestellt werden. Das Fahrzeug fährt ohne menschlichen Fahrer.
Lohnt sich Stanford als Ausflug von San Francisco?
Ja, insbesondere wenn ihr euch für Universitäten, Technologie oder das Silicon Valley interessiert. Für Stanford und Palo Alto würden wir aber zusätzliche Zeit einplanen.
Unser Fazit zu San Francisco
Für uns war San Francisco ein perfekter Start in unsere dreiwöchige USA Rundreise.
Die Stadt schafft etwas, das nur wenige Großstädte schaffen: Innerhalb weniger Tage könnt ihr mit einer historischen Cable Car durch steile Straßen rumpeln, vor viktorianischen Häusern stehen, ein ehemaliges Hochsicherheitsgefängnis besuchen, auf eine der bekanntesten Brücken der Welt schauen – und anschließend von einem Auto ohne Fahrer abgeholt werden.
Vier Tage fanden wir dafür genau richtig. Und danach wartet direkt der nächste Kontrast: San Francisco hinter sich lassen, Mietwagen vollpacken und ab Richtung Yosemite Nationalpark.
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